
21. Mai, 18:00
Der Dokumentarfilm von Gerhard Schick zeichnet eine Überlebensgeschichte im Nationalsozialismus nach, Momente des Widerstands und dem intergenerationellen Umgang mit dem Trauma.
Hella Zacharias und ihre Tochter Hannelore werden 1944 in Sorau/Żary, im heutigen Polen, in der Wohnung des Bahnarbeiters Fritz Kittel vor den Nazis versteckt. Nach dem Krieg bekommt Hella Zacharias ein weiteres Kind: Esther Dischereit, heute eine der bedeutendsten deutsch-jüdischen Schriftstellerinnen. Immer wieder hat Esther den Namen Fritz Kittel gehört, doch begegnet ist sie ihm nie. Mit der Suche nach ihm beginnt Gerhard Schick seinen Dokumentarfilm: eine Suche nach den fehlenden Splittern ihrer Familiengeschichte und Identität.
Filmvorführung & anschließendes Gespräch