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28. April 2026

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Inhaltliche Projektleitung für New Curators 2026

 New Curators ist eine Gelegenheit für junge Menschen zwischen 20 und 35 Jahren, ihre ersten Kurzfilmprogramme zu recherchieren, sie zusammenzustellen und sich auf den Weg zu machen, eine eigene kuratorische Handschrift zu entwickeln. Das Projekt fördert die Vielfalt in der Filmkultur und möchte besonders diejenigen ermutigen und unterstützen, die bisher nicht die Möglichkeit sahen, an der Gestaltung von Filmprogrammen mitzuwirken. Abschluss des Projekts bildet die öffentliche Präsentation der Programme im Rahmen der 20. Ausgabe des KFFK. Die zweite Edition von New Curators wird vom Filmhaus Köln und dem Kurzfilmfestival Köln verantwortet und durchgeführt. Das Projekt wird gefördert vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft NRW. 

Die inhaltliche Projektleitung übernimmt Seggen Mikael.

Seggen Mikael arbeitet freiberuflich als Kulturmanagerin, Programmerin, Moderatorin und Autorin. Sie gestaltet (Film)Programme und Social-Media-Auftritte, kuratiert Talks und organisiert Projekte mit Fokus auf marginalisierte Menschen. Sie arbeitet als Programmerin für die Berlinale (Generation) und DOK Leipzig und war bis vor Kurzem Projektleiterin der Toolbox-Programme des European Film Market (Berlinale). Zudem ist sie Teil des Beratungskollektivs DisChecks sowie des Programmers of Colour Collective. Derzeit ist sie freie Dozentin für Filmwissenschaft an der Freien Universität Berlin. In ihrer Arbeit beschäftigt sie sich mit den Themen Film/Kunst und Medien sowie intersektionaler Diskriminierung, Inklusion und Equity. 

 PROJEKTZEITRAUM UND AUFBAU

Von Mai bis Juli 2026 startet das Projekt mit Intensivworkshops für maximal neun Teilnehmende, die in drei Gruppen aufgeteilt werden. Das Programm wird durch Inputvorträge externer Expert*innen bereichert, wofür ein gesondertes Budget zur Verfügung steht. Ein zentraler Bestandteil dieser Qualifizierungsphase ist eine begleitete Recherchereise zu Archiven nach Berlin zum Arsenal – Institut für Film und Videokunst und ins SİNEMA TRANSTOPIA.

Im August folgt die kuratorische Ausarbeitung: Die Teilnehmenden konzipieren ihre Programme und reichen die finalen Auswahllisten sowie Begleittexte bis Mitte September ein.

Die anschließende Organisationsphase durch das KFFK mündet vom 23. bis 29. November 2026 in der öffentlichen Präsentation der drei kuratierten Programme beim 20. Kurzfilmfestival Köln. Den Abschluss des Projektjahres bilden im Dezember die Erfolgskontrolle sowie eine umfassende Evaluation.

 PROJEKTPARTNER

Das Filmhaus Köln ist eine NRW- und bundesweit wirkende Begegnungsstätte für Filmkultur. Hier treffen sich Publikum und Filmszene. Es steht unterschiedlichen Menschen offen, um Filmkunst zu erleben, in den kritischen Austausch zu gehen, selbst filmpraktisch oder kuratorisch zu arbeiten oder an Vermittlungsangeboten teilzunehmen.

Das KFFK/Kurzfilmfestival Köln findet im November 2026 zum zwanzigsten Mal statt, und bringt klassische Kurzfilmformate mit innovativen Formaten zusammen. Im Kern stehen dabei alle Spielarten des künstlerischen Kurzfilms. Durch Veranstaltungen wie Shorts on Wheels, einer Kombination von Fahrradtour und öffentlichen Kurzfilmscreenings, sowie vielen kostenfreien und barrierarmen Programmen arbeitet das KFFK daran, niedrigschwellige Angebote zu schaffen.

 

Gefördert vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft NRW.

 

(c) Priscillia Grubo

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