
Kuratieren kommt von curare – Sorge tragen. Verstehen wir das kuratorische Bauchgefühl also auch als eines, das sich um sein Werk kümmert, dann stellt sich die Frage: Was macht queer-feministisches Kuratieren eigentlich aus? Wir verstehen es auch als Filmgeschichtsschreibung jenseits des offiziellen Kanons aus einer emanzipatorischen, machtkritischen Perspektive heraus.
Nur, wie kommt man an diese Filme, wenn es an Wissens- und Ausbildungsstätten mangelt und FLINTA*-Filme generell weniger sichtbar sind? Archivarbeit bestimmt den Programmbau ebenso wie eine Offenheit für nicht-lineare Erzählweisen und die Frage, was wir durch Körperwissen lernen können.
Schlussendlich agiert die Kuratorin auch in einem prekären Arbeitsumfeld. Wie können wir den Nachwuchs fördern, wenn Berufschancen so rar sind und der Konkurrenzkampf zunimmt?
Mehr Infos zu den Panelist*innen siehe frauenfilmfest.com
In Kooperation mit dem Netzwerk Filmkultur NRW