
Es ist Weihnachten im Jahr 1944 als Nelly und Nadine sich zum ersten Mal begegnen, beide sind Inhaftierte im Frauenkonzentrationslager Ravensbrück. Es ist Liebe auf den ersten Blick.
Nach der Befreiung trennen sich ihre Wege in den Wirren der Nachkriegszeit. Doch sie finden einander wieder und bleiben ihr Leben lang zusammen.
Nellys Enkelin Sylvie öffnet 70 Jahre nach dem Kriegsende eine Kiste mit dem Vermächtnis ihrer Großmutter. In Fotografien, Super-8- und Audioaufnahmen sowie Tagebucheinträgen stößt die Enkelin nicht nur auf die Erinnerungen ihrer Großmutter an das KZ, sondern auch auf Zeugnisse ihres Lebens mit Nadine.
Über einen Zeitraum von einem Jahr begleitet der Film die Enkelin auf ihrer behutsamen Suche. Ein ergreifender Film über eine lesbische Liebe und über die Notwendigkeit persönlichen und kollektiven Erinnerns.
| Regie | Magnus Gertten |
|---|---|
| Besetzung | Nelly Mousset-Vos, Nadine Hwang, Sylvie Bianchi |
| Produktion | SWE/BEL/NOR 2022 |
| Länge | 92 Min |
| Sprachfassung | OmU |
| FSK | 0 |
Veranstalterin: Neue Medien e.V. im Rahmen der Kölner Lesbian Visibility Weeks 2026
Nach dem Film Talk mit Ulrike Janz, langjährig Forschender zu „Lesben im Nationalsozialismus“, Schwerpunkt Konzentrationslager. Das Gespräch mit ihr führt Sina Vogt.
Eintritt: 9 €
Ticket Link folgt