
Als die Regisseurin Lilith Kugler zum Filmstudium nach Berlin kommt, ist der obdachlose Chris der Erste, der sie willkommen heißt. Chris lebt gemeinsam mit seinem Kumpel Alex an einer S-Bahn Station am Rande der Hauptstadt, umsorgt von der gesamten Nachbarschaft. Doch er ist suchtkrank und schafft es nicht, sich aus dem Teufelskreis zu befreien. Als es ihm schlechter und schlechter geht und er nur knapp dem Tod entkommt, beschließt er, dass er weg muss von der Straße und weg vom Heroin. Aber wohin? Wie kann ein junger Mann in unserer Gesellschaft seinen Platz finden, obwohl er seit Kindesalter nie irgendwo hingepasst hat – oder passen wollte?
| Regie | Lilith Kugler |
|---|---|
| Produktion | D 2024 |
| Länge | 95 Min |
| Sprachfassung | dtOV |
| FSK | 12 |
Ausgewählt und moderiert von Schüler*innen der Katharina-Henoth-Gesamtschule Köln.
Anschließend Filmgespräch mit der Regisseurin Lilith Kugler.
Tickets über rausgegangen, nur 3 EUR plus Ticketgebühr.
Im Rahmen des Projekt Reality Bites werden Schüler*innen Möglichkeiten gezeigt, wie sie Filme sehen, einordnen und diskutieren können. Die Gruppen durchlaufen dabei die ganze Bandbreite einer filmkuratorischen Tätigkeit: Von der gemeinsamen Sichtung, über die Öffentlichkeitsarbeit und Veranstaltungsorganisation, bis hin zur Vorbereitung und Moderation der öffentlichen Filmgespräche, die in der Schule und im Kino stattfinden.
Das Projekt REALITY BITES ist eine Kooperation zwischen dem Filmhaus Köln, der Katharina-Henoth-Gesamschule und den Künstler*innen Insa Onken, Beate Scherer und Markus Lenz.
Vielen Dank auch an das Filmbüro NW für die finanzielle Unterstützung als Kooperationspartner von Reality Bites.