
Lucijan und Stevan, jugoslawische Häftlinge in einem deutschen Konzentrationslager, begeben sich unter SS-Bewachung auf die riskante Mission, nicht explodierte Bomben zu entschärfen. Als sie im zerbombten Haus eines deutschen Generals arbeiten und ihre Bewacher gerade in sicherer Entfernung sind, versuchen die beiden, das Beste aus ihren „fünf Minuten im Paradies“ zu machen, indem sie sich vor ihrem wahrscheinlichen Tod hedonistischen Vergnügungen hingeben. In dieser existenzialistischen Geschichte über die Freuden des Lebens und die Opfer während des Kriegs sind die starken queeren Untertöne in der Beziehung zwischen den beiden Männern vordergründig. (Text: goeast)
| Regie | Igor Pretnar |
|---|---|
| Besetzung | Lojze Rozman, Stevo Zigon, Mira Nikolic, Milan Vujnovic, Boris Kralj, Strahinja Petrovic |
| Produktion | YUG 1959 |
| Länge | 94 Min |
| Sprachfassung | OmU |
| FSK | 18 |
Im Anschluss Gespräch mit Studierenden der Slawistik zum Film
Eine Veranstaltung des Slavistischen Instituts der Unversität Köln in Kooperation mit dem Filmhaus Köln