
Filmlicht erzählen: Gespräche mit Kameraleuten
Gespräch mit Fabian Gamper - Kameramann von „In die Sonne schauen“
Ein Hof, vier Zeitebenen, ein Gefühl, das sich über Generationen hinweg einschreibt: In „In die Sonne schauen“ erzählt Mascha Schilinski vor allem über Bilder. Licht ist hier kein Dekor, sondern Erinnerung, Bedrohung und Sehnsucht zugleich. Der Film wurde in Cannes mit dem Preis der Jury ausgezeichnet, Fabian Gamper selbst mit dem Deutschen Filmpreis in Gold, dem Deutschen Kamerapreis und dem Silbernen Frosch bei Camerimage.
Zum Auftakt der Gesprächsreihe „Filmlicht erzählen“ spricht Gamper darüber, wie sich eine solche Welt aus Licht bauen lässt. Wie macht man Zeit sichtbar, ohne sie zu erklären? Was erzählt Licht über Figuren, was über Räume? Und wie entsteht ein Look, der nicht gefällig wirkt, sondern etwas auslöst?
Auch die Technik ist ausdrücklich Teil des Gesprächs: Warum fiel die Wahl auf alte Cooke-Speed-Panchro-Objektive? Was leistet Unschärfe als erzählerisches Mittel? Und wie wird aus einem Konzept ein Bild, das sich wie Erinnerung anfühlt?
Anhand von Filmausschnitten geht es außerdem um visuelle Konzepte und die Zusammenarbeit mit Regie, Szenenbild und Kostüm.
Für Filminteressierte, Studierende, Filmschaffende und Neugierige.
Im Gespräch mit Achim Dunker · Eintritt: 12 € ·
Gefördert durch das Kulturamt der Stadt Köln!