
„Bez znieczulenia – Ohne Betäubung“ – ist ein wichtiger Vertreter des polnischen "Kino der moralischen Unruhe“ Das Psychodrama aus dem Jahr 1978 unter der Regie von Andrzej Wajda ist nach einem gemeinsam mit Agnieszka Holland verfassten Drehbuch gedreht. Der Film zeigt das Schicksal eines angesehenen Journalisten, der von einem Tag auf den anderen seinen Posten an der Universität, seine privilegierte Stellung in der Redaktion und die Liebe seiner Frau verliert. Der Film ist durch die hervorragende Darstellung von Zbigniew Zapasiewicz sowie eine Reihe scharfsinniger psychologischer und soziologischer Beobachtungen sehenswert. Er ermöglicht ein besseres Verständnis der Mechanismen, durch die herausragende Persönlichkeiten in der Volksrepublik Polen zermürbt wurden.
„Bez znieczulenia“ gewann den Goldenen Löwen beim Festival des polnischen Spielfilms und den Preis der Ökumenischen Jury beim Internationalen Filmfestival in Cannes 1978.
| Regie | Andrzej Wajda |
|---|---|
| Besetzung | Zbigniew Zapasiewicz, Ewa Dalkowska, Andrzej Seweryn, Krystyna Janda, Emilia Krakowska, Roman Wilhelmi |
| Produktion | PL 1978 |
| Länge | 125 Min |
| Sprachfassung | OmeU |
Mit Einführung: Margaux Kier
Polnische Snacks und Filmgespräch im Anschluss
Gefördert vom Generalkonsulat der Republik Polen und Kulturamt Köln
Eine Kooperation von Europolis und Filmhaus Köln