Cycling Cities

21. September, 17:00

Filmvorführung „Cycling Cities“ am 21. September: Was Köln von Paris, Amsterdam und Kopenhagen lernen kann

 Der ADFC Köln, Fahrrad-Entscheid Köln, Kidical Mass Köln, RADKOMM und VCD Köln laden gemeinsam am 21. September zu einem Filmabend von dem Film „Cycling Cities“ ein, der für Wellen in der Mobilitätsbranche gesorgt hat. Anschließend werden Filmemacher Ingwar Perowanowitsch, Staatssekretär Viktor Haase, und verschiedene Vertreter:innen von Kölner Mobilitätsorganisationen an einem Podiumsdiskussion teilnehmen.

 Was: Filmvorführung „Cycling Cities“ mit anschließender Podiumsdiskussion
 Wann: 21. September / Türöffnung 19:00 / Filmstart 19:30
 Wo: Filmhaus Köln, Maybachstraße 111, 50670 Köln
 Tickets: €6 / €3 für ADFC-Mitglieder (nur an der Kinokasse, bitte reservieren) (Reservierungen sind per Mail an: kino@filmhaus-koeln.de oder telefonisch unter   0221 33 77 05 15 möglich, über das Online-Ticketing können nur Tickets im Wert von mindestens 5,00 Euro gekauft werden!)

  Filmemacher Ingwar Perowanowitsch kommt nach Köln: In einem Event organisiert vom ADFC Köln, Fahrrad-Entscheid Köln, Kidical Mass Köln, RADKOMM und VCD wird am 21. September den Film „Cycling Cities“ im Filmhaus Köln gezeigt, samt einem Gespräch mit dem Regisseur. Weitere Gäste auf dem Podium sind Viktor Haase (Staatssekretär im Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr NRW), Verena Hoppe (Fahrrad-Entscheid Köln) und Christoph Schmidt (ADFC). Das Gespräch wird moderiert von Dr. Ute Symanski (RADKOMM).

„In Köln brennt gerade die Debatte um die Gestaltung unserer Straßen – ob Parkplätze wichtiger als Rettungswege sind, ob Autospuren in Fahrradwege umgewandelt werden sollten oder umgekehrt, welche Rolle Mikromobilitätsangebote wie Fahrräder oder e-Roller im Straßenverkehr spielen, und wie erreichbar die Innenstadt für Autos sein soll,“ sagt Dr. Ute Symanski von RADKOMM und Moderatorin beim Filmabend. „Gleichzeitig sorgen versiegelte Flächen für mehr Hitze in unserer Stadt, und Großveranstaltungen legen regelmäßig den Innenstadtverkehr komplett lahm. Der Film ‚Cycling Cities‘ zeigt, welche Alternativen es zu einer autozentrischen Stadtplanung gibt, und wie man dahin kommt. Als unterschiedliche Akteure rund um Mobilität freuen wir uns, gemeinsam zu diesem Filmabend einzuladen, bei dem es um die Mobilität der Zukunft geht.”

 ab 12 / ab 6 mit Begleitung

 

 Cycling Cities: Ein Film, der mit positiven Beispielen zum Nachdenken bringt

Ingwar Perowanowitsch reiste im Jahr 2025 zu den schönsten Fahrradstädten Europas: Paris, Gent, Amsterdam, Utrecht, Hamburg, und Kopenhagen – um zu erfahren: Wie haben diese Städte die Verkehrswende geschafft und was können wir in Deutschland von ihnen lernen? Der Journalist und Filmemacher dokumentierte unter anderem, wie aus einer Auto-Straße in Paris eine pulsierende Fahrrad-Straße wurde, wie aus einem Kreisverkehr ein kleiner Stadtwald entstand und wie aus einer Autobahn in Utrecht ein Fluss wurde. Gleichzeitig spricht er mit Menschen in Politik, Verkehrsplanung und Zivilgesellschaft um zu erfahren, welche Maßnahmen und Strategien am Ende zum Erfolg geführt haben. Entstanden ist ein bildgewaltiger Film, der eine neue Geschichte der Mobilität erzählt.

„Viele Kölner:innen erleben tagtäglich Frust im Straßenverkehr,“ so Symanski. „In einer Zeit, wo Aggressivität auf den Straßen sowie Emissionen und Verkehrslärm zunehmen, ist es erfrischend, mal einen Dokumentarfilm zu sehen, der nicht nur Probleme beschreibt, sondern positive Beispiele hervorhebt und konkrete Lösungen vorschlägt. Der Film ‚Cycling Cities‘ inspiriert, regt zum Nachdenken an und lädt ein, unsere Städte von Grund auf neu zu denken.“

 

 Über Ingwar Perowanowitsch

Mit seiner Filmproduktionsfirma Perowinger Productions produziert Ingwar Filme rund um die Themen Fahrradreisen, Mobilität und Klimawandel. Seine bisherigen Filme “Cycling to COP29” und “Cycling Cities” liefen bereits auf Kinofestivals, in über 50 Kinos in Deutschland, Schweiz und Österreich, und wurden allein auf Youtube von über 280.000 Menschen gesehen. Im April hat Ingwar sein Buch “Cycling Cities: Die leise Revolution der Städte” veröffentlicht.

 

 Über Viktor Haase

Viktor Haase ist seit Juni 2022 Staatssekretär des von Oliver Krischer geleiteten Ministeriums für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen.

 

 Über ADFC Köln

Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club e.V. (ADFC) ist mit bundesweit mehr als 240.000 Mitgliedern die größte Interessensvertretung der Radfahrerinnen und Radfahrer in Deutschland und weltweit. Politisch engagiert sich der ADFC auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene für die konsequente Förderung des Radverkehrs. In Köln setzt er sich gegenüber der Politik sowie gegenüber der Stadtverwaltung und weiteren Behörden für die Belange der über 5.000 Mitglieder und der 1 Million Radfahrenden in unserer Region ein.

 

 Über Fahrrad-Entscheid Köln

Der Fahrrad-Entscheid Köln ist eine 2023 gegründete Bürger:innen-Initiative mit dem Ziel, Köln zur Fahrradstadt zu machen. 2025 überreichte der Fahrrad-Entscheid Köln ein Bürgerbegehren für sichere Radwege mit 33.000 Unterschriften an die Stadt Köln, dessen Zulässigkeit gerade vor Gericht geprüft wird.

 

 Über Kidical Mass Köln

Die Kidical Mass Köln ist ein ehrenamtliches Bündnis aus Eltern, Kindern und Verkehrsinitiativen, das sich für sichere Wege und mehr Platz für Kinder im Straßenverkehr einsetzt. Mehrmals im Jahr organisiert sie große, polizeilich begleitete Fahrraddemos, bei denen Familien gemeinsam und geschützt auf der Straße fahren – die Kölner Gruppe gehört zu den ersten in Deutschland und war maßgeblich am Aufbau des bundesweiten Kidical-Mass-Aktionsbündnisses beteiligt.

 

 Über RADKOMM

RADKOMM ist ein Think Tank für gesellschaftlichen Zusammenhalt und für urbane nachhaltige Mobilität und Stadtentwicklung. RADKOMM konzipierte und initiierte 2016 die Kampagne und die Volksinitiative Aufbruch Fahrrad – 25% Radverkehrsanteil bis 2025 und schmiedete maßgeblich das Aktionsbündnis Aufbruch Fahrrad, dem rund 215 Vereine und Verbände angehören. 

 

 Über VCD Köln

Der VCD setzt sich als Umwelt- und Verbraucherverband für die ökologische und sozialverträgliche Mobilität aller Verkehrsteilnehmer*innen ein. Bundesweit etwa 50.000 Mitglieder, hiervon ca. 1.700 in der Region Köln, unterstützen seine verkehrspolitischen Ziele.

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