Architektur und Glück: La Cupola

26. September, 17:30

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 Architektur und Glück | Filmreihe in Kooperation mit dem Haus der Architektur Köln (hdak)

Das Filmhaus Kino Köln und das Haus der Architektur Köln laden zu ARCHITEKTUR UND GLÜCK, der Kölner Architekturfilmreihe, ein. Uns erwartet ein ereignisreiches Programm an Kurz- und Langfilmen im Kontext des aktuellen Architektur- und Städtebaugeschehens. Die Architektin und Kuratorin Isabel Strehle führt jeweils in die Filmvorführung ein.

 

Das Programm am 26.09., 19.30 h:  

 

 IL GIRASOLE  - UNA CASA VICINO A VERONA 

(CH 1995, 15 min - Regie: Christoph Schaub, Marcel Meili)

An einem sanften Hügel an der nördlichen Kante der Poebene, nicht weit von Verona, steht ein bemerkenswertes Haus. Es ist eine silbrig glänzende, moderne Villa auf einem riesigen, rötlichen Stein, inmitten eines Parks. In ihrem Innern befindet sich ein Motor, der das Haus 360 Grad um seine eigene Achse dreht: Die Villa Girasole, 1935 erbaut von Angelo Invernizzi, folgt dem Lauf der Sonne oder den Blicken in die Landschaft. Il Girasole zeigt einen ganzen Tagesablauf. Während dieser Zeit erschliesst der Film Architektur und Atmosphäre der Villa, ihrer Räume und Einrichtungen und wird zum Imaginationsraum für das Leben von damals, das Gebäude wird zum Resonanzkörper der ausgefallenen Ideen jener Zeit.

 

LA CUPOLA (in Anwesenheit des Regisseurs) 

(D 2016, 40 min - Regie: Volker Sattel)

Eine kühne Kuppel aus Beton, ein Open Space - gelegen inmitten bizarrer Felsformationen einer schroffen Küste aus rötlichem Gestein. Ende der 1960er Jahre beauftragen die Schauspielerin Monica Vitti und der Regisseur Michelangelo Antonioni den Architekten und Weggefährten Dante Bini, ihnen ein Haus nach ihren Vorstellungen zu bauen: La Cupola. Der junge Bini hatte gerade sein Architekturstudium abgeschlossen und war begeistert von der Eleganz und Leistungsfähigkeit der Betonschalentragwerke und den Entwicklungen hin zum automatisierten Bauen. In LA CUPOLA zeigt Volker Sattel das Haus erneut, lange nachdem es aus der Nutzung gefallen ist. Die Leere der Kuppel und die Verlassenheit des Ortes werden zum Ausgangspunkt für Spekulationen. Antonioni schrieb hier das Drehbuch zu "Zabriskie Point". Scheinbar zufällig geraten Figuren ins Bild und betreten das Gebäude, über dessen Form noch heute die Utopie eines alternativen Wohn- und Lebenskonzept schwebt.  

 

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