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22. Dezember 2021

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Filmreihe Stadt-Wohn-Raum

In Kooperation mit Köln im Film und mit Unterstützung durch das Haus der Architektur Köln und dem WDR zeigt das Filmhaus im November, Dezember und Januar die Filmreihe "Stadt - Wohn - Raum".

Angesichts von seit Jahren steigenden Mieten, von Wohnungsmangel, von Leerstand und Verdichtung in den Innenstädten, spielen Fragen nach alternativen Wohnformen, nach Mobilitätskonzepten und nach Partizipation verschiedener gesellschaftlicher Gruppen eine immer größere Rolle. Die vierteilige Filmreihe nähert sich diesen Fragen mit kurzen und langen Filmen aus den Jahren 1928-2018.

 

  • 25.11. | 19.00 Uhr: Einblicke - Ausblicke - Kurzfilmprogramm
    Das Kurzfilmprogramm zeigt Einblicke in die ersten Genossenschaftswohnungen vom Kölner Mieterschutzverein 1928 und gewährt Ausblicke aus Wohnungen, die direkt an der S-Bahnhaltestelle Hansaring liegen ("Haltestelle Hansaring"). Es wirft einen Blick in die „Lebensgemeinschaft Hochhaus“, im 16-stöckigen Bull-Hochhaus am Wiener Platz und folgt dem subjektiven Blick eines Sammlers in seine mit Geschichte(n) angefüllte Wohnung in „Wohnhaft“ von Bernhard Marsch. Mit „Il Palazzo“ schließlich stellt Katharina Copony den Hochhauskomplex in Corviale bei Rom vor, bei dem das monströse Gebäude zum Hauptdarsteller wird.
    Zu Gast: Katharina Copony und Bernhard Marsch

     
  • 2.12. | 19.00 Uhr: Draußen
    (D 2018 • 80' • Regie: Tama Tobias Macht und Johanna Sunder-Plassmann)
    „Draußen“ portraitiert vier Obdachlose in Köln. Ausgehend von persönlichen Gegenständen, die aufgeladen sind mit Erinnerungen und Emotionen, öffnet der Film das Tor zu einer Welt, die sonst verschlossen bleibt. Der Film regt nicht nur zu einem Perspektivwechsel an, sondern zeigt vier Persönlichkeiten, die sich ihren Stolz und ihre Würde erhalten haben.
    Zu Gast: Tama Tobias Macht und Johanna Sunder-Plassmann

 

  • 13.01. | 19.00 Uhr: Wie wohnen? - Kurzfilmprogramm
    Das Kurzfilmprogramm blickt zurück auf Wohn-Modell-Planungen, wie sie insbesondere in den 1960er und 1970er Jahren diskutiert und umgesetzt wurden. Von den ersten Entwürfen und Neubauten der "Neuen Stadt" in Köln Chorweiler bis zum "Leben am Rand", dem Protrait mehrerer Bewohner*innen von Chorweiler aus dem Jahr 2003.

 

  • 27.1. | 19.00 Uhr: pereSTROIKA - Umbau einer Wohnung
    (D 2008 • 84' • Regie: Christiane Büchner)
    In einer großen Atbauwohung in St. Petersburg, einer sogenannten Kommunalka, wohnen vier Parteien jeweils in einem eigenen Zimmer. Nach dem Ende der Sowjetunion wurden die Zimmer den damaligen BewohnerInnen geschenkt. Jetzt, wo der Wohnungsmarkt boomt, gibt es zahlreiche KaufinteressentInnen. Der Film begleitet den existenziellen Kampf seiner ProtagonistInnen um ein neues Zuhause und entwirft ein Bild davon, wie sich freie Marktwirtschaft in Russland heute anfühlt.
    Zu Gast: Christiane Büchner

 

Eintritt: 8 € | erm. 6 €

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